Tagesklinik - wie geht das?

Bin ich da richtig?

Damit Sie entscheiden können, ob eine Therapie bei uns das Richtige für Sie ist, laden wir Sie zu einem Vorgespräch ein. Dabei können Sie die Klinik näher kennen lernen, Fragen zum Konzept stellen und erhalten Unterstützung für das weitere Vorgehen.

Vorab schon mal einige Vorteile einer tagesklinischen Behandlung:

  • Sie werden zum „Experten ihrer Sucht“
  • Sie bleiben außerhalb der Therapiezeiten in ihrem gewohnten sozialen Umfeld
  • Wir unterstützen Sie bei alltäglichen Problemen, wie z.B. Arbeitsplatzsuche, Schuldenregulierung und Behördengängen
  • Sie können neu erlernte Verhaltensweisen direkt im familiären Umfeld anwenden und üben
  • Angehörige und ggf. Arbeitgeber können in die Therapie mit einbezogen werden
  • Wir vermitteln Kontakte zu Selbsthilfegruppen oder unterstützen Sie bei bereits vorhandenen Kontakten.

  

Wie lange dauert die Behandlung und wie läuft sie ab?

Unsere Behandlungsdauer bewegt sich zwischen 6 und 12 Wochen- wir haben also Zeit unsere Therapieangebote und damit Ihre Therapie individuell und intensiv zu gestalten.

Die Therapie findet von Montag bis Freitag zwischen 8:30 und 16:30 sowie am Samstag von 08:00-12:00 statt. Eine nähere Beschreibung unseres Therapieprogramms finden Sie unter „Therapieprogramm“.

 

Wer bezahlt die Behandlung?

Die Kosten für die Behandlung werden von den gesetzlichen Leistungsträgern (Rentenversicherer, Krankenkassen) übernommen. Die tagesklinische Behandlung ist eine „ganztägig ambulante Rehabilitation“. Während der Therapie können Sie nicht arbeiten gehen. Deshalb erhalten Sie vom zuständigen Leistungsträger Übergangsgeld (für Beamte und Selbstzahler gelten andere Regeln). Auch das Fahrgeld für die tägliche Fahrt zur Klinik wird übernommen.

 

Welche Vorraussetzungen muss ich mitbringen?

  • Sie müssen bereit sein, während der Behandlungszeit auf Suchtmittel zu verzichten und sollten schon vor Therapiebeginn abstinente Phasen gehabt haben.
  • Sie sollten eine stabile Wohnsituation haben sowie ein soziales Umfeld, das Sie auf dem Weg in ein suchtmittelfreies Leben unterstützt.
  • Die Klinik sollte für Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb einer Stunde erreichbar sein.
  • In bestimmten Fällen ist eine Entgiftung oder eine stationäre Therapie vor der Aufnahme in unserer Klinik zu empfehlen. Bei dieser Entscheidung hilft Ihnen Ihre/eine Suchtberatungsstelle
  • Sie brauchen eine Kostenzusage des für Sie zuständigen Leistungsträgers. Ihre Beratungsstelle hilft Ihnen dabei und stellt für Sie die nötigen Anträge.